VLL 2014 Rumänien (Hier geht es zum Blog des VLL 2014)
Vom Leben lernen - in Bukarest
Wir, die 9. Klasse der Freien Waldorfschule Dinslaken, fördern vom 28.4 bis zum 23.5 ein Hilfsprojekt in Bukarest/Rumänien namens Prietenia. Dies ist eine Einrichtung für geistig und körperlich Behinderte, welche keinen staatlich anerkannten Beruf erlernen können.

In dieser Einrichtung wird ihnen eine Arbeits-Wohnmöglichkeit geboten, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern ermöglicht und getragen wird. Bei dieser Einrichtung handelt es sich um eine Camphill Community, weil dieses Projekt vom Staat nicht unterstützt wird, was bedeutet, dass die Einrichtung von Spenden lebt. Wir helfen der Einrichtung mit Bauarbeiten und Baumaterial, welche wir mit gesammelten Spenden finanzieren. Für uns Schüler und für die Lehrkräfte heißt dies, dass wir vier Wochen vor Ort zusammen mit den sozial Bedürftigen arbeiten und leben werden.

 
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Rumänien statt Ukraine VLL 2014
Das für die 9. Klasse im Rahmen des Projektes "Vom Leben lernen"  (VLL) geplante Baucamp, vom 28.04. bis 23.05.2014  in Privetnoje/Ukraine  musste aufgrund der politischen Situation leider abgesagt werden.  Eltern, Schülerinnen, Schüler und Lehrer trafen sich zur Findung eines Alternativprojektes. Die Abstimmung fiel eindeutig für die Camphill-Behinderteneinrichtung „Prietenia“ in Pantelimon  am Stadtrand von Bukarest/Rumänien aus.
Aus drei VLL-Projekten der vergangenen Jahre ist unserer Schule die im Aufbau befindliche Einrichtung bekannt. Weiterhin ist dort noch einiges an praktischen Arbeiten zu erledigen. Der geplante Termin konnte beibehalten werden.

Zum Projekt "Vom Leben lernen": Im Lehrplan der 9. Klassen unserer Schule ist ein vierwöchiges Hilfsprojekt in Rahmen eines Baucamps fest verankert.
Die Projekte der vergangen Jahre haben gezeigt, dass für die Schülerinnen und Schüler - gerade auch in diesem Alter - die Übernahme von  Verantwortung und das tatkräftige Ergreifen einer sozialen Aufgabe wesentlich dazu beitragen, einen eigenen Standort zu finden und den anderen Menschen wertzuschätzen.
Neben allem Engagement der Schüler und Eltern ist das Projekt nur mit finanzieller Hilfe von Sponsoren durchzuführen.
Teilnehmen werden in diesem Schuljahr 39 Schülerinnen und Schüler, 3 Lehrer und 7 Betreuer (Eltern und Studenten).